Generalversammlung Seilbahnen Schweiz  
 
  Am 24. und 25. Oktober 2013 fand die Generalversammlung von Seilbahnen Schweiz in Brig / Naters statt.

An dieser Stelle möchten wir den Organisatoren ein Kompliment aussprechen und uns für die tolle Organisation bedanken.
Der Kanton Wallis hat sich von seiner besten Seite präsentiert.

 
 
  Lobbing Aktivitäten des Vorstands  
 


  Teilweise Befreiung der Treibstoffe für Pistenfahrzeuge von der Mineralölsteuer für die Bergbahnen

In der Herbstsession, hat das Parlament entschieden, unsere Branche von jenem Teil der Mineralölsteuerabgaben zu befreien, welcher zweckgebunden in den Strassenverkehr fliesst.
Dieser Erfolg ist Dank vielen Kontakten und Gesprächen mit den nationalen Parlamentariern zustande gekommen.
Nicht zuletzt ist der Erfolg aber der erfolgreichen Überzeugungsarbeit in den städtischen Gebieten zu verdanken.

 
  Schaffung eines Fonds für Tourismus und Wirtschaft

Mit Freude nehmen wir den Entscheid des Großen Rates vom 12. Dezember 2013 für die Schaffung eines kantonalen Fonds für Tourismus und Wirtschaft zur Kenntnis.
Die Vorstandsmitglieder werden aktiv dazu beigetragen, die Grossräte über die Anliegen in unserer Branche aufzuklären.

 
 
  Masterplan  
 
  Trotz der Bedeutung und Tragweite dieses Vorhabens, das die Glaubwürdigkeit unserer Branche verstärken und die Unterstützung für unsere Anliegen fördern und schliesslich die Möglichkeiten zur Finanzierung unserer Infrastruktur (siehe oben) aufzeigen soll, haben leider einige unserer Mitglieder die eingeforderten Daten (Finanzkennzahlen sowie Infrastrukturdaten) immer noch nicht geliefert.
Dies bedauern wir sehr. Nichtsdestotrotz haben erste Analysen des Walliser Tourismus Observatoriums begonnen und wir sind guter Hoffnung, die ersten Resultate im kommenden Januar kommunizieren zu können. Der Masterplan schliesslich soll dazu dienen, den kantonalen Behörden den Finanzierungsbedarf unserer Branche aufzuzeigen. Dies ist für die künftigen touristischen Entscheide notwendig, wenn das Wallis seinen führenden Platz im Tourismus und speziell im Wintertourismus erfolgreich verteidigen will.

 
 
  Normalarbeitsvertrag  
 
  Leider gehen die Verhandlungen mit den Sozialpartnern nur schleppend voran. Dies nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass die Sozialpartner die Besonderheiten unserer Branche zu wenig kennen.
Auch wenn die vom Verband geforderten Hauptvertragspunkte (Anpassung der Gehälter im Oktober statt im Januar, Berücksichtigung der Schneeverhältnisse für das Vertragsende der Saisonangestellten, etc.) keine strittigen Punkte darstellen, sind die von den Sozialpartnern geforderten Lohnforderungen unrealistisch und nicht akzeptabel.
Während die Branche eine Reihe von Maßnahmen zur Vereinfachung der Lohntabellen vorgeschlagen hat (Einbeziehung neuer Arbeitsplätze und neuer Ausbildungen, sowie eine bessere Berücksichtigung der Ausbildungen in Bezug auf die Lohnprogression, Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter), halten die Gewerkschaften an Ihrem Grundsatz fest, dass die Grundgehälter automatisch der Progression angepasst werden müssen.
Dieser Forderung kann mit Kenntnis der Verhältnisse in unseren Unternehmungen nicht entsprochen werden. Dennoch hoffen wir, im ersten Quartal 2014 weitere Fortschritte erzielen zu können.

 
 
  Pistenfahrzeugführer - Kurse  
 
  Um die von der SUVA und Seilbahnen Schweiz festgelegten Richtlinien umsetzen zu können, wird in Verbier und auf der Bettmeralp im Laufe dieses Winters ein 2-Tages-Kurs für Pistenfahrzeugfahrer durchgeführt.
Wir werden die Mitglieder diesbezüglich auf dem Laufenden halten.

 

 
  Monitoring – Veröffentlichung Frequenzen  
 
  In diesem Winter werden nicht mehr die monatlichen Frequenzen veröffentlicht sondern jeweils die Frequenzen nach den Ferienzeiten (Mitte Januar, Mitte März und am Ende der Saison).
Dies soll einen besseren Vergleich der verschiedenen Perioden ermöglichen.